FAQ

Häufig gestellte Fragen zum Technologiegestützten Lernen

Diese Liste von Fragen soll einige der Fragen wiedergeben, die ich häufig in Unternehmen höre.

Sie erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.

 

  • Was bedeutet Handlungssimulation?
  • Handlungsorientierte Ansätze gibt es in der Erwachsenenbildung schon lange. Nur die Verknüpfung von Informationen mit konkreten Handlungserfahrungen führt zu dauerhaften Kompetenzen.
    Daher baue ich meine Konzept auf Handlungsorientierung und Handlungssimulation auf: Ich versetze die Teilnehmer eines Trainings immer wieder in die Situation des realen Alltags, also in eine Simulation. Daraus ergibt sich der individuelle Lernbedarf, der im darauf folgenden Lernabsschnitt gedeckt wird.
  • Warum wird E-Learning bei uns nicht akzeptiert?
  • DIese Frage lässt sich auf Grund ihrer Komplexität nicht so einfach beantworten. Ich habe bisher viele verschiedene Gründe erlebt und gehört. Hier ein Ausschnitt daraus:
    -  Den Lernern fehlt es an Selbstlernkompetenz
    -  Die Lernmodule sind nicht herausfordernd und motivierend
    -  Die Führung steht nicht hinter der Maßnahme
    -  Lernen am Arbeitsplatz ist auf Grund der äußeren Umstände nicht möglich (zu laut, zu viel Ablenkung etc.)
    -  ...
  • Ist E-Learning billiger als Präsenztraining?
  • Global lässt sich das leider nicht beantworten. E-Learning wurde und wird häufig eingesetzt, um Kosten zu sparen. Und in vielen Fällen ist es möglich. erhebliche Kosten einzusparen. Dann liegt es allerdings in der Regel daran, dass bei der Umstellung eines Präsenzseminars auf ein E-Learning bzw. Belnded-Learning Szenarion auf Grund der bisherigen Erfahrung das neue Seminar effizienter und effektiver umgesetzt wird. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass man Trainer einsparen könnte, weil E-Learning unbedingt tutoriell begleitet werden sollte, um den Lernerfolg zu sichern.
  • Welche Lerninhalte können auf E-Learning umgestellt werden?
  • Das ist im Einzelfall zu prüfen. Global kann man sagen, dass sich kognitive Inhalte im Allgemeinen sehr gut eignen. Meines Erachtens lässt sich E.Learning am Besten in der Weiterbildung einsetzen, da hier mit Hilfe von Handlungssimulationen zu Beginn eines Trainings auf vorhandenem Wissen aufgebaut werden kann.
  • Was ist Blended Learning?
  • Blended Learning ist eine Lernform, in der klassische Präsenztrainings und Online-Lernen optimal miteinander verzahnt sind. Auf diese Weise können die Vorteile beider Lernformen genutzt werden.
  • Wie lange dauert die Produktion eines E-Learning-Programms?
  • Das hängt von der Komplexität des Programms ab. Meiner Erfahrung ist die Umsetzung kleiner "Lern-Nuggets" mit den richtigen Tools innerhalb weniger Tage fertig und mit dem Auftraggeber abgestimmt. Lange Lernprogramme mit mehreren Stunden Lernzeit und evtl. komplexen Simulationen und/oder Videounterstützung benötigen durchaus länger als ein Jahr Produktionszeit.
  • Was ist "Technologiegestütztes Lernen"?
  • Einfach gesagt: Lernen mit Technik. ;-)
    Heute gibt es diverse moderne Ausbildungshilfmittel, die dem Trainer zur Verfügung stehen: Interaktives Whiteboard, Lernmanagementsystem mit allen Kommunikationsmöglichkeiten, virtueller Klassenraum, Videokonferenzanlage, etc.
    Ich setze bei meinen Trainings die beim Auftraggeber vorhandenen Mittel ein und sorge auf diese Weise dafür, dass die Trainer die Möglichkeiten "ihrer" Ausbildungshilfsmittel erkennen und nutzen.
  • Was ist E-Learning?
  • Bei dieser Frage scheiden sich die Geister. ;-)
    Der eine versteht darunter das Lernen mit Hilfe eines Selbstlernprogramms (von CD oder Lernplattform) allein am PC. Andere verstehen darunter das Lernen im Rahmen eines Blended-Learning-Szenarios inkl. tutorielle Betreuung.
    Für mich ist E-Learning ein Oberbegriff, der im weitesten Sinnen mit "Lernen mit Hilfe elektronischer Medien" übersetzt werden kann. Er umfasst sowohl Blended-Learning- als auch Selbstlernszenarien unabhängig von tutorieller Unterstützung.
  • Was kostet E-Learning?
  • Auf diese Frage antworte ich gerne: Wie lang ist ein Gummiband. :-)
    Die Kosten hängen von sehr vielen Faktoren ab: Anzahl und Qualität der Medien (Fotos, Grafiken, Videos, Audios), Länge des Lernprogramms, integrierte Simulationen/Teilsimulationen, Anzahl und Komplexität der Interaktionen, Zusatzfunktionen, etc.
    Es muss in jedem Fall individuell kalkuliert werden.
  • Brauche ich unbedingt einen Teletutor?
  • Egal wie Sie es nennen: E-Tutor, Teletutor, Tele-Coach etc.. Es gibt diverse Begriffe, die synonym benutzt werden. Ich sehe den Teletutor als Lernbegleiter, der die Lernprozesse des Lerners begleitet und unterstützt. Die Definition in Wikipedia gefällt mir dabei am besten.
  • Welche Kompetenzen sollte ein Teletutor haben?
  • Da er sowohl technisch als auch fachlich betreut, benötigt er sehr unterschiedliche und vielfältige Kompetenzen:
    -  Selbstlernkompetenz
    -  Medienkompetenz
    -  Fachkompetenz
    -  Methodenkompetenz
    -  Soziale Kompetenz
  • Welche technischen Möglichkeiten sollte der Teletutor beherrschen?
  • Er muss die Technik beherrschen, die er benutzen möchte. Egal, ob es sich um die Kommunikationsmöglichkeiten eines Lernmanagementsystems handelt, eine Videokonferenzanlage oder einen virtuellen Klassenraum. Zusätzlich benötigt er Kenntnisse, um den Teilnehmern bei kleineren Schwierigkeiten (Audio funktioniert nicht, bestimmte Dateien werden nicht angezeigt, Bildschirmauflösung falsch etc.) sofort helfen zu können.